Tagungen

Auf dieser Seite können Sie sich über bevorstehende und bereits durchgeführte Tagungen des Arbeitskreises informieren.


 

Frankfurt 28./29. Juni 2012

Jubiläumstagung 25 Jahre DVPW-Arbeitskreis "Wahlen und politische Einstellungen"

Die Jubiläumstagung zum 25-jährigen Bestehen des DVPW-Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" findet am 28. und 29. Juni 2012 an der Goethe-Universität Frankfurt statt.

Der Call for Papers kann unter folgendem Link als pdf eingesehen werden.

Das Tagungsprogramm und organisatorische Hinweise sind unter folgendem Link einzusehen.

Anmeldung: Personen, die an der Tagung teilnehmen möchten (auch die Referenten), werden gebeten, sich möglichst bald anzumelden – spätestens jedoch bis zum 31. Mai 2012. Bitte schicken Sie zu diesem Zweck eine kurze Mitteilung an: akwahlen12@gmail.com. Ihre Anmeldung ist notwendig, damit Sie die Beiträge, Anreisebeschreibungen etc. vor der Tagung zugeschickt bekommen können. Bitte geben Sie auch an, ob Sie beim Abendessen am Donnerstag, den 28. Juni 2012 teilnehmen werden.

Mainz 30. Juni/01. Juli 2011

Innovative Methoden in der Wahl- und Einstellungsforschung

Tagung des DVPW-Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" am 30. Juni und 01. Juli 2011 Universität Mainz zum Thema: "Innovative Methoden in der Wahl- und Einstellungsforschung".

Das Programm der Tagung sowie Informationen zur Anreise und zu Hotels können unter folgendem Link als pdf eingesehen werden.

Hotelbuchungen für den Tagungszeitraum können am einfachsten über den Buchungslink der Tourisik Centrale Mainz vorgenommen werden: Link

Reservierung in Hotels, die nicht im Buchungslink der Toursitik Centrale Mainz berücksichtigt sind, können unter folgendem Link getätigt werden: Link

Berlin 24./25. Juni 2010

Die Bundestagswahl 2009

Tagung des DVPW-Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" am 24. und 25. Juni 2010 am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zum Thema: "Die Bundestagswahl 2009".

Details zu Unterkunftsmöglichkeiten sowie das Programm als PDF nach dem Link.

 
Donnerstag, 24. Juni 2010
13:00-13:30   Registrierung
13:30-14:30
Zur Beteiligung an der Wahl 2009
Eder / Rattinger: Urlaub, Protest oder Desinteresse? Gründe für die Nichtteilnahme an der Bundestagswahl 2009
Elff: Abgehängt und resigniert? Der Rückzug der Arbeiterschicht aus der Politik und die Konsequenzen für das Wahlergebnis von 2009  
14:30-15:00   Pause
15:00-16:00 Sachfragen
Goerres / Walter: Brot und Spiele? Die Reaktionen deutscher Wähler auf das wirtschaftliche Krisenmanagement der Bundesregierung in den Jahren 2008-9
Huber: Politischer Wettbewerb und Policy-Lernen bei der Bundestagswahl 2009
16:00-16:20   Pause
16:20-17:20
Koalitionen
Bytzek: Präferenzbildung in Zeiten von „Koalitionspolygamie“. Eine Untersuchung von Einflüssen auf Koalitionspräferenzen bei der Bundestagswahl 2009
Herrmann: Koalitionserwartungen und strategisches Wählen unter Verhältniswahl  
17:20-17:45   Pause
17:45-19:15   Mitgliederversammlung AK Wahlen und DGfW
19:30
 
Gemeinsames Abendessen
 
Freitag, 25. Juni 2010
9:30-11:00 Kandidaten
Rohrbach / Rosar: Merkel reloaded: Eine experimentelle Untersuchung aus Anlass der Bundestagswahl 2009
Bieber: „Wirkung des Geschlechts und der Herkunft von KandidatInnen auf das Wählerverhalten: Ein Online-Experiment zur Bundestagswahl 2009 im Rahmen der GLES“
Reiser: Intra-Party Selection and Competition for the Federal Elections 2009
11:00-11:20
Pause
11:20-12:15   Informationen
Bergmann: Paneleffekte und ihre Bedeutung für die Untersuchung von Einstellungsdynamik im Bundestagswahlkampf 2009
Glantz: Individuelle Unterschiede in der Verarbeitung politischer Informationen: Die Bedürfnisse nach Kognition und kognitiver Geschlossenheit als persönlichkeitspsychologische Konstrukte in der Wahlforschung
12:15-13:15 Mittagspause
13:15-14:15 Politische Kommunikation
Hoffmann / Klein: Wirkungen von Wahlumfragen auf die Wahlbeteiligung und die Wahlentscheidung
Römmele: Online social networks in the 2009 German national election
14:15-14:30 Pause
14:30-15:30 Wahlentscheidungen
Wagner / Giebler: Determinanten der Wahlentscheidung bei Europa- und Bundestagswahlen im Vergleich
Steinbrecher: Wie die Deutschen zu ihrer Wahlentscheidung bei einer Bundestagswahl kommen
15:30 Ende der Tagung

Frankfurt 07./08. Mai 2009

“Nebenwahlen” Wahlen, Wähler und Legitimation in der Mehrebenen-Demokratie

Tagung des DVPW-Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" am 07. und 08. Mai 2009 an der Goethe Universität Frankfurt, Campus Westend zum Thema “Nebenwahlen” Wahlen, Wähler und Legitimation in der Mehrebenen-Demokratie.

Weitere Informationen zu Programm, Anreise und Unterkunft sowie auch die Papers zur Tagung gibt es auf der Tagungshomepage unter: AK Wahlen Tagung Frankfurt

 
Donnerstag, 07. Mai 2009
12:00-12:20   Begrüßung
12:20-13:20
Einflüsse auf Landtagswahlentscheidungen I
Ulrich Rosar (Universität Köln) / Markus Klein (Universität Hannover): Pretty Politicans. Die physische Attraktivität von Spitzenkandidaten, ihr Einfluss bei Wahlen und die These der Personalisierung des Wahlverhaltens

Michael Bergmann (Universität Mannheim) / Thomas Plischke (GESIS Mannheim): Ausmaß und Determinanten von differentieller Mobilisierung bei Landtagswahlen  
13:20-13:40   Pause
13:40-15:10 Einflüsse auf Landtagswahlentscheidungen II
Daniela Eichhorn (Universität Bamberg) / Zoltán Juhász (Universität Bamberg): Dahoam is' dahoam! Die regionale Verbundenheit der Bayern mit ihrem Freistaat und deren Wahlrelevanz auf Landes- und Bundesebene

Thorsten Faas (Universität Mannheim): Wahrnehmungen der regionalen Wirtschaftslage und ihre Folgen

Sascha Huber (Universität Mannheim): Eine Stimme oder zwei Stimmen? Der Einfluss unterschiedlicher Wahlsysteme bei deutschen Landtagswahlen auf das Wahlverhalten
15:10-15:30   Pause
15:30-17:00
Einflüsse der Bundespolitik auf Nebenwahlen
Thomas Gschwend (Universität Mannheim): Über elektorale Folgen der Politikverflechtung in Mehrebenensystemen: Auswirkungen der bundespolitischen Großwetterlage und Landtagswahlen

Angelika Vetter (Universität Stuttgart): Kommunalwahlen, Wahlbeteiligung und der jeweilige Zeitpunkt der Wahl im Regierungszyklus

Marcel Lewandowsky (Universität Bonn): "Doppelte Überlagerung": Hypothesen zu Landtagswahlkämpfen unter den Vorzeichen der Bundespolitik  
17:00-17:20   Pause
17:20-18:20   Mitgliederversammlung AK Wahlen
20:00
 
Abendessen
 
Freitag, 08. Mai 2009
9:30-10:30 Wechselwirkungen zwischen Bundes- und Landtagswahlen
Martin Elff (Universität Mannheim): Möglichkeiten und Grenzen der ökologischen Regression zur Untersuchung von Unterschieden zwischen Haupt- und Nebenwahlen

Markus Steinbrecher (Universität Mannheim): Eine Analyse der Ursachen der Entkopplung der Ergebnisse von Haupt- und Nebenwahlen in Deutschland auf Kreisebene
10:30-11:00
Pause
11:00-12:00   Wahlverhalten bei Nebenwahlen
Frank Wendler (Universität Frankfurt): Desinteresse, Bekenntnis und Protest: N ebenwahlverhalten bei EP-Wahlen im Spiegel institutioneller Einflüsse

Manuela Kulick (GESIS Mannheim) / Holger Onken (Universität Oldenburg): Die Bedeutung von Nebenwahlen für den Aufstieg neuer Parteien in Deutschland
12:00-13:00 Mittagspause
13:00-14:00 Wirkung von Landtagswahlen
Wenke Seemann (Humboldt-Universität Berlin): Zwischen Wahlen – Landtagswahlen. Zur Besonderheit des deutschen Wahlzyklus und seinen Auswirkungen auf die Gesetzgebungstätigkeit bundespolitischer Akteur

Michael M. Bechel (Technische Hochschule Zürich): Volatility Spillovers in Multilevel Systems: The Impact of Subnational Elections Campaigns on Volatility in Party Popularity


Duisburg 15./16. Mai 2008

Information – Wahrnehmung – Emotion

Tagung des DVPW-Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" am 15. und 16. Mai 2008 an der Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg zum Thema "Information – Wahrnehmung – Emotion. Die Bedeutung kognitiver und affektiver Prozesse für die Wahl- und Einstellungsforschung".

Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungshomepage unter www.akwahlen.de.

Donnerstag, 15. Mai 2008
Medien und politische Eliten als Informationsquellen
  Astrid Jansen, Gary Bente und Nicole C. Krämer (Universität zu Köln/Universität): Wahlkampf 2005 – Inhaltsanalytische Untersuchung der Inszenierung von Angela Merkel und Gerhard Schröder in den Prime-Time Nachrichten von ARD und RTL.
 

 
Jan Kercher (Universität Hohenheim):
Die Verständlichkeit deutscher Spitzenpolitiker – Eine Untersuchung zur Messung und Erklärung einer bislang unerforschten Thematik
 

 
Uta Rußmann (Universität Wien):
Die politische Informiertheit von Offlinern und Onlinern im Kontext von Onlinenutzung und klassischer Mediennutzung am Beispiel der österreichischen Präsidentschaftswahlen 2004
 
Politische Meinungsumfragen
 
Evelyn Bytzek (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main):
Der überraschende Erfolg der FDP bei der Bundestagswahl 2005: Fehlerhafte Wahrnehmung ihrer Einzugswahrscheinlichkeit oder Vorherrschen von Koalitionspräferenzen?
 

 
David Nicolas Hopmann (Syddansk Universitet):
Political Information and Political Options: The Impact of Opinion Polls on Voters’ Party Preferences
 

 
Michael Meffert und Thomas Gschwend (Universität Mannheim):
Polls, Coalition Signals, and Strategic Voting: An Experimental Investigation of Perceptions and Effects
 
Heuristiken und politische Involvierung
  Alexander Glantz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):
Politischen Entscheidungen auf der Spur: Der Einfluss von politischer Involviertheit auf die Auswahl von Entscheidungsstrategien
 

 
Sascha Huber (Universität Mannheim):
Kognition und Motivation bei der Wahrnehmung politischer Standpunkte: Eine experimentelle Untersuchung zur Rolle von Ideologiehinweisen.
 

 
Marcus Maurer und Carsten Reinemann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):
Leichtgläubig und manipulierbar? Die Rezeption persuasiver Wahlkampfbotschaften durch politisch Interessierte und Desinteressierte
 
Emotionen
  Jürgen Maier (Technische Universität Kaiserslautern):
Debattenrezeption und Wissenserwerb. Ein Test alternativer Ansätze zur Erklärung differentiellen Lernens bei der Fernsehdebatte 2005
 

 
Christian Schemer, Werner Wirth und Jörg Matthes (Universität Zürich):
Kognitive und affektive Einflüsse auf Einstellungen in direktdemokratischen Kampagnen.
 
 
 
Freitag, 16. Mai 2008
Politisches Wissen
 
 
Martin Elff (Universität Mannheim):
Politisches Wissen in vergleichender Perspektive
 

 
Bettina Westle und David Johann (Philipps-Universität Marburg):
Individuelle und kontextuelle Einflussfaktoren auf Wissen zur Europäischen Union im Vergleich der EU-Mitgliedsländer
 

 
Bettina Wagner (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):
Der Einfluss von politischem Wissen auf die Einstellungen der Bürger in Mittel- und Osteuropa zur Europäischen Union
 
Sympathie und Attraktivität
 
 
Marc Debus (Universität Mannheim) :
Parteien- und Kandidatensympathie als Einflussfaktoren auf die individuelle Wahlentscheidung
 

 
Markus Klein und Ulrich Rosar (Universität zu Köln):
Wirkungen der physischen Attraktivität der Wahlkreiskandidaten bei der BTW 2005
 

 
Thomas Zittel (Universität München):
Machen lokale Wahlkämpfe einen Unterschied? Die Intensität lokaler Wahlkämpfe und die Stimmenzuwächse der Parteien im Wahlkreis bei der Bundestagswahl 2005
 
Parteien und Issues
 
 
Harald Schoen (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) :
Parteien, Ambivalenz und politische Urteilsbildung in der Bundesrepublik Deutschland
 

 
Paul W. Thurner (Universität Mannheim):
„Issue-Unentschlossenheit“ und „Issue-Inkonsistenz“ bei den Einstellungen zur Kernenergie: Beschreibung und Erklärung
 

 
Bernhard Weßels (WZB):
Selektive Emphase oder verdeckte Positionen? Explorationen in die Wirkungsweise des Themenwahlkampfes
 
Methodische Innovationen
 
 
Mark Bormann und Marcel Vervenne (Universität Duisburg-Essen):
Eindrucksbildung am Beispiel politischer Akteure: Eine Eyetracking-Analyse
 

 
Stephanie Geise und Frank Brettschneider (Universität Hohenheim):
Die Wahrnehmung und Bewertung von Wahlplakaten: Befunde einer Eyetracking-Studie
 

 
Jochen Mayerl (Universität Stuttgart) :
Antwortlatenzzeiten in CATI-Surveys. Zur Analyse kognitiver Prozesse in der Einstellungs-Verhaltens-Forschung
 

Mainz 12./13. Juli 2007

Policy-Präferenzen und Einstellungen zu Policies

Tagung des DVPW-Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz
Die Beiträge zu dieser Tagung finden Sie hier

Skalierbare Karte mit Tagungsort, Hotels, Restaurant etc.

Programm, Lageplan, Anreise etc. zum Ausdrucken (PDF)

Donnerstag, 12. Juli 2007
10:30-12:30
 
Gründungsversammlung DGfW
Bitte beachten Sie: Dieser Programmpunkt ist keine Veranstaltung des Arbeitskreises 
12:30-13:45
 
Pause
 
14:00-14:15
 
Begrüßung
 
14:15-15:25 Thorsten Faas und Harald Schoen (Universität Duisburg-Essen/Johannes Gutenberg-Universität Mainz): Mehrwertsteuer, Staatsverschuldung, Hartz IV – lassen sich die Einstellungen der Bevölkerung durch Framing verschieben?

 
Evelyn Bytzek (Universität Mannheim):
Wirkungen von Ereignissen auf die Policy-Präferenzen der deutschen Wählerschaft
 
15:25-16:05
 
Diskussion
 
16:05-16:20
 
Pause
 
16:20-16:55
 
Andreas Wüst (Universität Mannheim):
Dimensionen von Einwanderungspolitik aus der Sicht der Kandidaten zum Deutschen Bundestag 2005  

 
16:55-17:15
 
Diskussion
 
17:15-17:25
 
Pause
 
17:25-18:00
 
Mitgliederversammlung
 
Ab 19:30 Uhr
 
Gemeinsames Abendessen
 
Freitag, 13. Juli 2007
09:30-10:40
 
Susumu Shikano (Universität Mannheim):
Wechselwirkungen zwischen Unsicherheiten der Policy-Präferenz der Wähler und Parteienwettbewerb: Eine Simulationsstudie
 

 
Michael Herrmannn (Universität Mannheim):
Moderat bevorzugt, extrem gewählt: Zum Zusammenhang von Präferenz und Wahlentscheidung in räumlichen Modellen sachfragenorientierten Wählens
 
10:40-11:20
 
Diskussion
 
11:20-11:35
 
Pause
 
11:35-12:10
 
Achim Goerres (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung):
Die Nachfrage nach wohlfahrtsstaatlicher Politik durcheine starke Generation: die Babyboomer inGroßbritannien und Westdeutschland im Vergleich  

 
 
12:10-12:30
 
Diskussion
 
12:30-14:00
 
Pause
 
14:00-15:10
 
Florian Bader und Joachim Behnke (LMU München):
Werte und politische Einstellungen
 

 
Tatjana Rudi (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):
Die Links-Rechts-Dimension in Mittel- und Osteuropa: Ein Schlüssel zu Politik-Präferenzen oder weitgehend bedeutungslos?
 
15:10-15:50
 
Diskussion
 
15:50
 
Veranstaltungsende
 

 

Anmeldung

Personen, die an der Tagung teilnehmen möchten (auch die Referenten), werden gebeten, sich möglichst bald anzumelden – spätestens jedoch bis zum 21.05.2007. Bitte schicken Sie zu diesem Zweck eine kurze Mitteilung an:

Maja Schwob: schwob@politik.uni-mainz.de

Bei organisatorischen Fragen zum Ablauf der Tagung wenden Sie sich bitte auch an Frau Schwob.

 

Übernachtungsmöglichkeiten

Das Institut für Politikwissenschaft an der Universität Mainz hat eine Reihe von Übernachtungsmöglichkeiten in einigen ausgewählten Hotels für Sie reservieren lassen. Da es in Mainz recht schwer sein kann, kurzfirstig ein Hotelzimmer zu bekommen, setzen Sie sich bitte frühzeitig mit den Hotels in Verbindung, falls Sie eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen. Um ein Zimmer aus dem Kontingent des Institut für Politikwissenschaft zu erhalten erfragen Sie bitte das hierfür benötigte Passwort bei Frau Schwob unter oben genannter E-Mail Adresse.

Folgende Hotels stehen zur Verfügung:

Hotel Römersteine (www.hotel-roemerstein.de): Mainz, Bretzenheim (5 Gehminuten zur Universität). Adresse: Draiser Straße 136F, 55128 Mainz. Telefon: 06131/936660 Preise: EZ 67 Euro inkl. Frühstück (15 Zimmer reserviert), DZ 49 Euro p.P., bei Einzelbelegung 72 Euro inkl. Frühstück (10 Zimmer reserviert).

Hotel Königshof (www.hotel-koenigshof-mainz.de): Direkt am Hauptbahnhof Mainz (15 Gehminuten zur Universität). Adresse: Schottstraße 1-5, 55116 Mainz. Telefon: 06131/960110 Preise: EZ 57 Euro, inkl.Frühstück (15 Zimmer reserviert), DZ 82 Euro, inkl. Frühstück (5 Zimmer reserviert).

Dorint Novotel (Dorint Novotel): 10 Gehminuten zur Universität. Adresse: Augustusstraße 6, 55131 Mainz. Telefon: 06131/954-0 Preise: EZ 99 Euro, Frühstück 18 Euro zusätzlich (10 Zimmer reserviert), DZ 115 Euro, Frühstück 18 Euro p.P. zusätzlich (5 Zimmer reserviert).

Hotel Stadt Coblenz (Hotel Stadt Coblenz): Innenstadt, am Rhein (15 Minuten mit dem Bus zur Universität). Adresse: Rheinstraße 47-49, 55116 Mainz. Telefon: 06131/6290444 Preise: EZ 40 Euro, inkl. Frühstück (2 Zimmer reserviert), DZ 60 Euro, inkl. Frühstück (4 Zimmer reserviert).

Weitere Hotels in Mainz

 

Berlin 19./20. Juli 2006

Die Bundestagswahl 2005

Gemeinsame Tagung der DVPW-Arbeitskreise "Wahlen und politische Einstellungen", "Parteienforschung" sowie "Politik und Kommunikation" am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), Reichpietschufer 50, 10785 Berlin

Mittwoch, 19. Juli 2006
09.00
 
Anmeldung
 
09.15
 
Begrüßung
 
Parteien und Wahlkampf

09.30

 

Oskar Niedermayer (FU Berlin):
Der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2005: Parteistrategien und Kampagnenverlauf
 
09.50


 
Marc Debus (Universität Konstanz):
Die programmatische Entwicklung der deutschen Parteien auf Bundes- und Landesebene zwischen den
Bundestagswahlen 2002 und 2005
 
10.10
 
Diskussion
 
10.40
 
Pause
 
10.50


 
Jens Tenscher (Universität Koblenz-Landau):
Professionalisierung erster und zweiter Wahl. Ein Vergleich der Parteikampagnen im Rahmen der jüngsten
Bundestags- und Europawahlkämpfe in Deutschland
 
11.10

 
Steffen Albrecht/Maren Lübcke/Rasco Perschke/Marco Schmitt (TU Hamburg-Harburg):
Wahlkampf mit Weblogs. Analysen zur politischen Kommunikation im Netz
 
11.30
 
Diskussion
 
12.00
 
Mittagessen
 
Medien und Wahlkampf
14.00

 
Holli A. Semetko (Emory University)/Hajo G. Boomgaarden (University of Amsterdam):
Chancellor Candidates, Issues and Parties in the News. Evidence from the 2005 German Bundestagswahl
 
14.20

 
Bettina Wagner (Universität Mainz):
Wahlkampfberichterstattung der BILD-Zeitung: implizite oder explizite Wahlempfehlungen?
 
14.40
 
Diskussion
 
15.10
 
Pause
 
"TV-Duell"
15.20

 
Carsten Reinemann/Marcus Maurer (Universität Mainz):
Schröder gegen Merkel. Wahrnehmung und Wirkung des TV-Duells im Bundestagswahlkampf 2005
 
15.40

 
Jürgen Maier (TU Kaiserslautern)/Michaela Maier (Universität Koblenz-Landau):
Das TV-Duell 2005: Motor für die Personalisierung des Wahlverhaltens? Ein Ost-West-Vergleich
 
16.00
 
Diskussion
 
16.30
 
Pause
 
Merkel oder Schröder?
17.00


 
Ina E. Bieber (Universität Heidelberg):
SpitzenkandidatInnen. Eine empirische Analyse des Geschlechtsfaktors bei der Bundestagswahl 2005
und der Landtagswahl 2005 in Schleswig-Holstein
 
17.20

 
Markus Klein/Ulrich Rosar (Universität Köln):
Ist Deutschland reif für eine Kanzlerin? Eine experimentelle Untersuchung aus Anlass der Bundestagswahl 2005
 
17.40
 
Diskussion
 
Wahlkreiskandidaten
18.10

 
Bettina Westle (Universität Marburg)/Steffen Kühnel (Universität Göttingen):
Gender als Determinante des Wahlverhaltens? Analysen mit der Repräsentativen Wahlstatistik 2005 und 2002
 
18.30

 
Thomas Zittel/Thomas Gschwend (Universität Mannheim):
Der Bundestagswahlkampf von 2005 und Politische Repräsentation – Ein kurzer Anlauf zum langen Abschied
 
18.50
 
Diskussion
 
19.20
 
Mitgliederversammlung des AK "Wahlen und politische Einstellungen"
 
20.00
 
Abendessen
 
   
Donnerstag, 20. Juli 2006
Kampagnendynamik und unentschiedene Wähler
09.00

 
Rüdiger Schmitt-Beck/Thorsten Faas (Universität Duisburg-Essen):
Kampagnendynamik bei der Bundestagswahl 2005
 
09.20

 
Bernhard Weßels (WZB Berlin):
Re-Mobilisierung oder "Floating Voters"? Kurzfristige Wahlentscheidungswechsel 2002 und 2005 im Vergleich
 
09.40
 
Diskussion
 
Wirtschaftslage, politische Einstellungen und Wählerverhalten
10.10

 
Franz Urban Pappi/Evelyn Bytzek (Universität Mannheim):
Wirtschaftslage und Popularität der Regierungen Schröder I und II
 
10.30


 
Charlotte Kellermann/Hans Rattinger (Universität Bamberg):
Wirtschaftslage, Arbeitslosigkeit und perzipierte Regierungsverantwortung als Bestimmungsfaktoren des Wahlverhaltens bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005
 
10.50
 
Diskussion
 
11.20
 
Pause
 
Wahlmotive
11.50

 
Sigrid Roßteutscher (Universität Mannheim):
CDU-Wahl 2005. Katholiken, Kirchgänger und eine protestantische Spitzenkandidatin aus dem Osten
 
12.10

 
Katja Neller/Isabell Thaidigsmann (Universität Stuttgart):
Zu- und Abwanderung zu Die Linke/PDS bei der Bundestagswahl 2005
 
12.30
 
Diskussion
 
13.00
 
Mittagessen
 
"Nach der Wahl ist vor der Wahl."
14.30


 
Heiko Geiling/Michael Vester (Universität Hannover):
Individualisierte Wähler oder Lagerwähler? Zur Weiterentwicklung des Cleavage-Paradigmas anhand von
Wahlergebnissen 2003 und 2005
 
14.50

 
Uwe Jun (Universität Trier):
Parteiensystem und Koalitionskonstellationen nach der Bundestagswahl 2005
 
15.10
 
Diskussion
 
15.40 Ende der Tagung

 

Anmeldung

Personen, die an der Tagung teilnehmen möchten (auch die Referenten), werden gebeten, sich möglichst bald anzumelden – spätestens jedoch bis zum 01.04.2006. Bitte schicken Sie zu diesem Zweck eine kurze Mitteilung an:

Katarina Pollner (WZB): pollner@wz-berlin.de

Ihre Anmeldung ist notwendig, damit Sie die Beiträge, Anreisebeschreibungen etc. vor der Tagung zugeschickt bekommen können.

 

Übernachtungsmöglichkeiten

Bei einer Reihe von Hotels besteht für das WZB die Möglichkeit, Zimmerkontingente mit entsprechendem Preisvorteil zu vereinbaren. Die ungefähre Größenordnung des Bedarfs muss dafür bekannt sein. Daher werden die TagungsteilnehmerInnen gebeten, die jeweilige Hotelpräferenz Katarina Pollner (WZB), pollner@wz-berlin.de, mitzuteilen.

Für die Buchung, die von den Teilnehmern individuell vorzunehmen ist, werden nach Rücksprache mit den Hotels Kennwörter festgelegt, die bei der Buchung anzugeben sind. Diese teilen wir mit, sobald diese Rücksprache mit den Hotels stattgefunden hat. 

Folgende Hotels stehen zur Verfügung (ungefähre Preise für Einzel-/Doppel­zimmer):

Delta-Hotel (www.cityconact-hotels.de): Drei-Sterne-Hotel in Laufnähe zum WZB (10 Minuten). Preiskategorie ca. 65/75 Euro inklusive Frühstück (insgesamt 47 Zimmer).

Fjord-Hotel (www.fjordhotelberlin.de): Drei-Sterne-Hotel in Laufnähe zum WZB (7 Minuten). Preiskategorie ca. 75/85 Euro inklusive Frühstück (insgesamt 55 Zimmer).

Hotel Ramada Plaza Berlin (www.ramada-plaza-berlin.de): Vier-Sterne-Hotel. Angeschlossener Elexia Fitness- und Wellness-Club. 25 Minuten mit U-Bahn und Bus zum WZB. Preiskategorie ca. 85/85 Euro inklusive Frühstück (insgesamt 184 Zimmer).

Maritim Hotel Berlin (www.maritim.de/typo3/deutsch/hotels/hotels/hotel-berlin.html): Vier-Sterne-Hotel direkt neben dem WZB. Preiskategorie ca. 90/110 Euro (insgesamt 184 Zimmer).

 

Noch Fragen?

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an:

    Frank Brettschneider: brettschneider@web.de

    Oskar Niedermayer: niederm@zedat.fu-berlin.de

    Barbara Pfetsch: pfetsch@uni-hohenheim.de

 

Mannheim 9./10. Juni 2005

Am 9. und 10. Juni fand an der Universität Mannheim die Tagung "Politische Herausforderungen im Verhältnis von Bürgern und PolitikAktuelle Fragen der Wahl- und Einstellungsforschung" des Arbeitskreises „Wahlen und politische Einstellungen“ der DVPW statt.

Europäisierung und Globalisierung, Personalisierung und Mediatisierung, Individualisierung sowie Ressourcenknappheit und Reformdruck in der Politik – die Beschreibung dieser gesellschaftlichen Entwicklungen und die Analyse ihrer Wirkungen auf die politischen Strukturen und Prozesse stehen seit einigen Jahren auf der Agenda der politikwissenschaftlichen Forschung. Die Studien konzentrieren sich dabei vor allem auf die Analyse der Folgen dieser politischen Herausforderungen für die kollektiven politischen Akteure und den politischen Entscheidungsprozess. Analysen ihrer Konsequenzen für das Verhältnis von Bürgern und Politik werden dagegen eher vernachlässigt. Ziel dieser Tagung war die systematische Analyse dieser gesellschaftlichen Wandlungsprozesse aus der Perspektive der Wahl- und Einstellungsforschung. Aus dieser Sicht interessiert zum einen, welche Auswirkungen diese Wandlungsprozesse auf die politischen Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger haben. Zum anderen interessiert, inwieweit die Wahl- und Einstellungsforschung genötigt ist, ihr theoretisches und methodisches Instrumentarium weiterzuentwickeln, um diese Entwicklungen angemessen analysieren zu können.

 

Die Beiträge im Einzelnen:

Globalisierung, politische Parteien und Wähler

Europäisierung, politische Parteien und Wähler

Ressourcenknappheit und Reformdruck in der Politik

Methoden der Wahl- und Einstellungsforschung

 

Freiburg 13./14. Mai 2004

Am 13. und 14.Mai 2004 fand im Studienhaus Wiesneck (Institut für politische Bildung, Baden-Württemberg e.V.) in Buchenbach bei Freiburg die Tagung „Jugend und Politik – zwischen Entfremdung, Anpassung und Konflikt“ des Arbeitskreises „Wahlen und politische Einstellungen“ der DVPW statt.

Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass eine neue Generation mit einem veränderten Verhältnis zur Politik heranwächst. Bei den Jugendlichen scheinen das politische Interesse, die Bedeutung ökologischer Werte, die Mitgliedschaft in politischen Organisationen, das politische Engagement, die Wahlbeteiligung und eine Präferenz für die Grüne Partei abzunehmen. In dem Maße, in dem diese Beobachtungen zutreffen, stellen sie nicht nur eine Herausforderung für die Politik, sondern auch für die politische Soziologie dar, deren Bild von den nachwachsenden Generationen nach wie vor stark von der Theorie des postmaterialistischen Wertewandels, der Ablösung der alten durch eine neue Politik und einer partizipativen Revolution geprägt ist. Muss also die traditionelle Sicht auf die politischen Orientierungen und Verhaltensweisen der jungen Generation korrigiert werden?

Die Beiträge im Einzelnen:

Einführungsvortrag

Politische Unterstützung und politische Werte

Politisches Interesse und politische Partizipation

Wahlbeteilung und Wahlentscheidung

 

Stuttgart 5./6. Juni 2003

Am 5. und 6. Juni 2003 fand an der Universität Stuttgart (Deutsche Telekom-Tagungshotel Stuttgart, Universitätsgelände Stuttgart-Vaihingen, Universitätsstr. 34, 70569 Stuttgart) die Tagung "Die Bundestagswahl 2002: Analysen der Wahlergebnisse und des Wahlkampfes" statt.

Charakteristisches Merkmal der Bundestagwahl vom 22. September 2002 war ein knappes Wahlergebnis, dem ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausging. Der Wahlkampf war von starker Polarisierung, unvorhergesehenen Ereignissen (Flutkatastrophe), Emotionalisierung (Irak) und einer Kritik an der Qualität und Professionalität der empirischen Wahlforschung geprägt. Inwieweit das Wählervotum auf stituative Faktoren oder aber auf stabile Überzeugungen zurückzuführen ist, ist noch strittig. Relativ klar scheint jedoch, dass auch zwölf Jahre nach der Vereinigung kein einheitliches Elektorat existiert. 

Im Mittelpunkt der Tagung des Arbeitskreises standen die Analyse der Wahlergebnisse und des Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2002. Darüber hinaus wurden Beiträge präsentiert, die diese Wahl mit zurückliegenden Bundestagswahlen im Längsschnitt vergleichen oder einen internationalen Vergleich liefern.

 

 

Die Beiträge im Einzelnen:

 

 Kandidaten und Wahlkampf  Politische Repräsentation

 

Augsburg 6./7. Juni 2002

Am 6. und 7. Juni fand an der Universität Augsburg die Tagung "Europäische Integration: Öffentliche Meinung, politische Einstellungen und politisches Verhalten" statt.

Ein Großteil der politischen Entscheidungen wird nicht mehr auf der Ebene der Nationalstaaten getroffen, sondern von Institutionen der Europäischen Union. Diese Entscheidungen haben Konsequenzen für Millionen EU-Bürger. Die Palette der Politikfelder reicht von der wirtschaftlichen Integration, über die politische Zusammenarbeit, eine gemeinsame Außenpolitik bis hin zur Vereinheitlichung von Rechtsvorschriften. Die wirtschaftliche Integration wird mit der Einführung des EURO als alleiniges Zahlungsmittel zum 1. Januar 2002 bis in den Alltag der Bürger hinein spürbar. Andere Bereiche - etwa die bevorstehende Osterweiterung - sind hingegen weniger direkt erfahrbar.

Die Tagung des Arbeitskreises "Wahlen und politische Einstellungen" ging u.a. diesen Fragen nach. Darüber hinaus waren ländervergleichende Studien erwünscht, die sich mit nationalen Einstellungen beschäftigen, sofern diese für die Europäische Integration relevant sind.

Die Beiträge im Einzelnen:

Einführungsvortrag:

Einstellungen zur Europäischen Union und zum europäischen Integrationsprozess

Europäische Integration und Osterweiterung der EU aus Sicht der Bürger

Einstellungen zum EURO

Einstellungen und Wahlen

Wahlen und Europa: Wahlbeteiligung

Wahlen und Europa: Wahlentscheidung

Politische Elite und Europa

Diskussionsveranstaltung: Eurobarometer - Instrument und Analysemöglichkeit

Berlin 10./11. Mai 2001

Am 10. und 11. Mai 2001 fand am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung die Tagung "Politische Einstellungen und Wertorientierungen" statt. Das Programm der Tagung können Sie hier einsehen.

Mannheim 18./19. Mai 2000

Am 18. und 19. Mai 2000 fand an der Universität Mannheim die Tagung "Politik heute: das Ende der politisierten Sozialstruktur?" statt.

Zu den Binsenweisheiten der politischen und politikwissenschaftlichen Debatte in den letzten Jahrzehnten gehört auch die These, dass sozialstrukturelle Merkmale (insbesondere Klasse, aber auch Geschlecht, Bildung, Religion, Wohnort, usw.) immer weniger relevant für die Erklärung politischer Einstellungen und Verhalten sind. An die Stelle einer ‚politisierten Sozialstruktur’, welche auf der Dauerhaftigkeit historischer Spaltungslinien basiert, und der dazugehörenden Identitäten tritt eine von ‚Individualisierung’ und ‚Fragmentierung’ gekennzeichnete politische Kultur. Dabei wählen die Bürger ,à la carte’, was ihnen hier und heute passt, und ‚neue Werte’ und ‚Lebensstile’ spielen eine immer wichtigere Rolle. In der empirischen Wahl- und Einstellungsforschung wurde insbesondere der vermeintliche Rückgang des ‚class voting’ und die zunehmende Bedeutung ‚neuer Werte’ thematisiert. Außerdem ist auf die wachsende Relevanz von ‚Policy-Präferenzen’ von vielen Seiten hingewiesen worden. Die Ergebnisse dieser Forschung sind allerdings sehr umstritten und fast jeder Aspekt (Ansätze, Konzeptualisierung, Operationalisierung, Analyseverfahren, Vergleichsbasis, Interpretation) ist stark kritisiert worden.

Die Mannheimer Tagung knüpfte an diese laufende Debatte und ihre Bedeutung für die politische Kultur und das politische Verhalten in Deutschland an. Dabei war das politische Verhalten ausdrücklich nicht auf Wahlverhalten beschränkt und sozialstrukturelle Faktoren wurden nicht a priori auf Klassenpositionen reduziert. Außerdem interessierte, in welchem Ausmaß sich im post-kommunistischen Ostdeutschland eine ‚politisierte Sozialstruktur’ herausgebildet hat und inwieweit diese mit der ‚politisierten Sozialstruktur’ Westdeutschlands übereinstimmt. Verschiedene Leitfragen charakterisierten das Thema der Tagung:

Titel der Arbeitspapiere:

 

Bamberg 6./7. Mai 1999

An der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Bamberg fand am 6. und 7. Mai 1999 die Tagung "Nach den Bundestagswahlen 1998: Der Umbruch - erwartet, vorhergesagt und erklärt" statt. Für die Organisation vor Ort waren Prof. Dr. Rattinger und seine Mitarbeiter zuständig. Die Tagung wurde von mehr als 50 Wissenschaftlern besucht, welche mit Fragen und Anregungen für einen sehr fruchtbaren Meinungsaustausch und eine zeitweise intensive Diskussion sorgten. Ablauf und Inhalt der Veranstaltung ergeben sich aus dem im folgenden kurz wiedergegebenen Programm:

Diese Beiträge wurden zusammen mit den Beiträgen der Tagung des Arbeitskreises in Mainz 1998 in einem Band des Arbeitskreises, "Die Republik auf dem Weg zur Normalität? Wahlverhalten und politische Einstellungen nach acht Jahren Einheit" (Hrsg. J. v. Deth/H. Rattinger/E. Roller), Opladen: Leske und Budrich 2000, veröffentlicht.

 

Mainz 14./15. Mai 1998

Am 14. und 15. Mai 1998 fand am Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz die Tagung "Wahlen und Wahlforschung: Kontinuität und Wandel" statt.

Die Tagung hat zum Gedächtnis unseres vor wenigen Wochen plötzlich verstorbenen Mitglieds Carsten Zelle mit einer Schweigeminute begonnen. Der Arbeitskreis verliert einen Kollegen, den wir nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Persönlichkeit mit geistreichem Humor geschätzt haben. Wir werden auch weiter an ihn und seine Arbeit denken.

Gastsprecher Jacques Thomassen berichtete über die Aktivitäten der internationalen ICORE Gruppe. Anschließend stellte Ekkehard Mochmann die Datensammlungs- und Datenüberarbeitungsaktivitäten des Zentralarchivs vor. Die Tagung wurde mit einer Podiumsdiskussion über Wahlen und Wahlstudien in Deutschland beendet. Ablauf und Inhalt der Veranstaltung ergeben sich aus dem im folgenden kurz wiedergegebenen Programm: