Dr. Wolfgang Muno
Dr. Wolfgang Muno ist im WS 2011/12 beurlaubt und vertritt die Professur für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Erfurt.
D-55099 Mainz
Büro: SB II 05-443
Tel.: 06131-39-25947
Fax: 06131-39-23729
Email: muno@politik.uni-mainz.de
Sprechstunde:
siehe Seite der Studienberatung
Lehrveranstaltungen
Seit 1996 kontinuierliche Lehrtätigkeit, über 100 Seminare und Übungen im Grund- und Hauptstudium, im Magister, Staatsexamen, Bachelor und Master, in deutscher und englischer Sprache, zu folgenden Themen:
· Internationale Beziehungen
· Vergleichende Politikwissenschaft
· Einführung in die Politikwissenschaft
· Wirtschaft und Gesellschaft
· Globalisierung, Internationale und vergleichende Politische Ökonomie
· Entwicklung und Unterentwicklung, Demokratieförderung, Nord-Süd-Beziehungen
· Politik und Ökonomie in Lateinamerika
· Außen- und Lateinamerikapolitik der USA
· EU und EU-Außenbeziehungen
Die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie in Jogustine.
Forschungsprofil
Mein Interessensschwerpunkt liegt auf der Erforschung von Entwicklung und Unterentwicklung, d.h. auf der allgemeinen Frage, warum einige Länder dieser Welt reich sind, andere arm, einige Länder gut funktionierende Demokratien haben, andere große politische Probleme, also was Entwicklung fördert oder behindert. Untersucht werden sowohl politische, ökonomische und soziale, interne wie externe Faktoren. Es geht um Themen wie Governance, Möglichkeiten des Regierens und der Veränderung von Staatlichkeit in Zeiten der Globalisierung. Damit werden politikwissenschaftliche Teildisziplinen wie die vergleichende Politikfeldanalyse und die Internationale Politik ebenso wie Politikwissenschaft und Ökonomie durch die Verknüpfung genuin politikwissenschaftlicher mit ökonomischen Fragen verbunden. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf Lateinamerika.Kurzbeschreibung aktueller Forschungsprojekte
1. Die Linke in Lateinamerika
Möglichkeiten und Grenzen nationalstaatlicher Governance in Zeiten der Globalisierung. In diesem Projekt geht es um Spielräume und Performanz linker Regierungen in Lateinamerika, die innenpolitisch nach einem größeren Maß an sozialer Gerechtigkeit, außenpolitisch neue Initiativen regionaler Süd-Süd-Kooperation anstreben. Dieses Projekt wird von der Universität Mainz gefördert.2. Informelle Institutionen, Rechtsstaatlichkeit und Entwicklung in Lateinamerika
Das Projekt untersucht das Verhältnis von informellen Institutionen wie Korruption und Klientelismus, Rechtsstaatlichkeit und Entwicklung in Lateinamerika (in Kooperation mit Hans-Joachim Lauth, Universität Würzburg, in einem DFG-Projekt zu Rechtsstaatlichkeit und informellen Institutionen in Lateinamerika und Mittelosteuropa).Kurzbiographie
Lehrkraft für besondere Aufgaben seit 2003Promotion 2003
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz seit 1997
Studium der Politikwissenschaft, Ethnologie und des Öffentlichen Rechts in Mainz und Caracas, Venezuela, Magisterexamen 1996
Forschungsaufenthalte in Venezuela, Argentinien, Uruguay, Chile und Thailand, Visiting Research Scholar der University of Texas at Austin, USA
Gastdozent in Großbritannien (University of Wales, Cardiff), Schweden (Umeå), Norwegen (Kristiansand), Indien (Guru Nanak Dev University Amritsar, Punjabi University Patiala),
Akademische Mitgliedschaften/Aktivitäten
- Interdisziplinärer Arbeitskreis Lateinamerika der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (IAKLA)
- Interdisziplinärer Arbeitskreis Dritte Welt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (IAK Dritte Welt)
- Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF)
- Sektion „Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)
- Arbeitskreis "Demokratiefoschung" der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)
- International Studies Association (ISA)
- Latin American Studies Association (LASA)