Zeit und Ort
Do 16.00-18.00 Uhr, SBI 03-432 (CIP-Pool)
Inhalt
Die allgemeinen Sympathie-Einschätzungen für Parteien und Politiker finden in der Politik sehr große Beachtung. Auf- und Abwärtsentwicklungen der Werte ziehen oft erhebliche politische Konsequenzen nach sich. Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, was die genannten Instrumente im Detail messen. Was verbirgt sich beispielsweise hinter dem Wert „+2“ für Angela Merkel auf einer Skala von „-5“ (halte überhaupt nichts von ihr) bis „+5“ (halte sehr viel von ihr)? Was bewegt also eine Person dazu, „+2“ anzugeben? Und sind die Beweggründe für alle Befragten identisch oder zumindest ähnlich? Solchen Fragen werden wir auf mehreren Ebenen nachgehen: Durch das Studieren vorhandener Literatur, durch Sekundäranalyse bereits erhobener Daten sowie durch ein eigenes kleines Forschungsprojekt, das im WS 2008/2009 konzipiert wird. Die Datenerhebung ist für die anschließende vorlesungsfreie Zeit geplant und die Auswertungen für das SoSe 2009. Die Teilnehmer können das Projekt (unter Anleitung) weitgehend frei gestalten und sollten für eine kleine Fragestellung die „Schirmherrschaft“ übernehmen. EDV-Kenntnisse sind von Vorteil. Falls nur der erste Teil (WS 2008/2009) besucht wird, kann ein Schein wie üblich durch Referat plus Hausarbeit erworben werden. Im Normalfall sollten jedoch beide Teile besucht werden. In diesem Fall kann ein Schein durch Referat plus Anfertigen einer kleinen empirischen Analyse zu einer eng umgrenzten Fragestellung erworben werden.
Empfohlene Literatur zum Einstieg
Wüst, Andreas M. (Hrsg.) 2003: Politbarometer. Opladen: Leske + Budrich.
Weitere Literaturhinweise im Seminar!
Bereich
Methoden der Politikwissenschaft (ESF und Statistik)
ECTS-Informationen
ECTS-Credits: 9